Der Musikverein Haltingen gibt sein traditionelles Platzkonzert unter dem Lindenbaum

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Weil am Rhein-Haltingen. Wie es schon Tradition ist, hat der Musikverein Haltingen seine letzte Probe vor den Sommerferien als Platzkonzert veranstaltet, auch „offene Probe“ genannt. Auf dem Platz gegenüber der Ortsverwaltung an der Ecke Große Gass/Wilhelm-Glock-Straße begrüßte Vorsitzender Jürgen Wehrle die Besucher.

Das Jugendorchester unter der Leitung von Dirigent Ádám Jakab eröffnete das Programm. Mit der „African Suite“ von Jan de Haan zeigten die jungen Musiker ihr Können. Anschließend bezog das Aktivorchester unter dem Lindenbaum Position und unterhielt die Zuhörer mit traditioneller und moderner Blasmusik. Ebenfalls unter der Leitung von Ádám Jakab reichte das Spektrum von Marsch und Polka bis hin zu bekannten Evergreens. Neben dem „Weibermarsch“ von Franz Léhar und der „Weinkeller-Polka“ standen auch „Azzurro“ von Adriano Celentano und „My Way“ von Frank Sinatra auf dem Programm. Das Aktivorchester verabschiedete sich mit „Hoch Badnerland“ und beschloss den musikalischen Sommerabend.

Viel Applaus für die Musiker

Der Musikverein Haltingen lockte zahlreiche Zuhörer an. Foto: sc

Weil am Rhein-Haltingen (sc). Die Musiker des Musikvereins Haltingen haben am späten Sonntagnachmittag zahlreich erschienene Zuhörer auf dem Schulhof der Alten Schule zwei Stunden lang unterhalten. Eröffnet wurde der musikalische Reigen durch das Jugendorchester unter der Leitung des neuen Dirigenten Ádám Jakab. Für den musikalischen Nachwuchs gab es viel Applaus.

„Wir wollen nach vorne schauen und nicht zurück“, sagte Vorsitzender Jürgen Wehrle, der die Gäste begrüßte. Viermal sei ein Konzert geplant gewesen. Nun endlich sei es soweit. Mit dem neuen Dirigenten habe das Spektrum der Musiker auf interessante Art erweitert werden können.

Gleich mit dem ersten Musikstück „Invicta“, was so viel bedeutet wie die Unbesiegbaren, von James Swearingen setzte der Musikverein ein Zeichen, dass sich weder die Musiker, noch die Zuschauer durch die vergangenen zwei Jahre geschlagen geben. In „Appalachian Overture“, einem nicht ganz einfachen Stück von James Barnes aus den USA überzeugten die Musiker durch den gelungenen Wechsel von kraftvollen, dann wieder verhaltenen, ruhigen Passagen. Zünftig und mitreißend erklang die „Weinkeller Polka“. Ein besonderer Klang ertönte in dem „Jaskun Indulo Marsch“. Mit einem Medley der Blues Brothers endete der erste Teil des Konzerts.

Nach einer kurzen Pause begeisterte der Musikverein mit Klassikern wie „My way“ und „New York“ von Frank Sinatra. „Hallelujah“ von Leonard Cohen klang wie ein Dankeschön für die „wunderbaren Stunden voller Musik“. Mit Songs der 1980er- Jahre endete das Konzert.

Nach langanhaltendem Applaus gewährte der Musikverein zwei Zugaben, einmal mit dem lateinamerikanischen Stück „Desposcita“ und dem „Badner Lied“.

Während des Konzerts konnten Aquarellbilder von Ilse Sterzl aus Haltingen besichtigt werden und es bestand die Möglichkeit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.

Bilder zur Musik